International Journal of Applied Linguistics

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Non‐nativeness as a dimension of inclusion: A multimodal representational analysis of EFL textbooks

Dieser Aufsatz dient zunächst als Einleitung für das Sonderheft zum Thema Sprachliche Dimensionen von Inklusion in schulischen und multilingualen Kontexten. Zentrale Aspekte inklusiver Pädagogik werden erläutert und auf den Bereich Sprache, Kommunikation und Sprachenlernen übertragen. Das Konzept der „sprachbezogenen Barriere“, ein Sammelbegriff für sprachliche Phänomene und kommunikative Aspekte, die Hindernisse für das Erlernen von Sprachen, Kommunikation oder eine erfolgreiche Integration von Menschen in mehrsprachigen Kontexten darstellen können, wird dargelegt. Zentrale Gesichtspunkte der einzelnen Beiträge des Sonderhefts werden umrissen. Im zweiten Teil beschäftigt sich der Aufsatz spezifischer mit Nichtmuttersprachlichkeit als Dimension von Inklusion im Fremdsprachenunterricht. Exklusions‐ und Inklusionsprozesse werden durch eine multimodale kritische Diskursanalyse der Repräsentationspraktiken in Lektionen der deutschen Schulbuchreihe Navi Englisch illustriert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf sprachlichen und visuellen kulturellen Indices, die Rückschlüsse auf die Repräsentation muttersprachlicher und nicht‐muttersprachlicher Personen bzw. von Kulturen, in denen Englisch als Nationalsprache, offizielle Zweitsprache oder Fremdsprache verwendet wird, zulassen. Basierend auf dem Untersuchungsergebnis, dass das Unterrichtsmaterial eine starke Dominanz muttersprachlicher Repräsentationen aufweist, wird argumentiert, dass eine systematischere Berücksichtigung zweitsprachlicher Identitäten und des Englischen als internationaler Lingua Franca im Englischunterricht einen höheren Inklusionsgrad bewirken kann, der eine positive, stärkende Wirkung sowohl für Englischlernende als auch für nichtmuttersprachliche Englischlehrende haben kann.

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