Higher Education Quarterly

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Interdisciplinary and transdisciplinary research and practice: Balancing expectations of the ‘old’ academy with the future model of universities as ‘problem solvers’

  • Author(s): Dena Fam, Elizabeth Clarke, Rebecca Freeth, Pim Derwort, Kathleen Klaniecki, Lydia Kater‐Wettstädt, Sadhbh Juarez‐Bourke, Stefan Hilser, Daniela Peukert, Esther Meyer, Andra‐Ioana Horcea‐Milcu
  • Published 14 Jul 2019
  • DOI: 10.1111/hequ.12225

Zusammenfassung Akademiker werden zunehmend aufgefordert, die Erwartungen  der ‘alten’ Akademie mit einem Zukunftsmodell der Universitäten als inter‐ und transdisziplinäre ‘Problemlöser’ in Einklang zu bringen. Diese Arbeit beleuchtet die sich ändernden Erwartungen von  Wissenschaftlern, alternative Forschungsergebnisse in einer kollaborativen, praxisorientierten Forschung zu erzielen, die disziplinübergreifend ist. In einer Reihe von Workshops mit 20 Forschern wurden bevorzugte Forschungsergebnisse sowie Spannungen bei der Erzielung von Ergebnissen in interdisziplinären und transdisziplinären Projekten ermittelt. Die von den Teilnehmern identifizierten Spannungen wurden als drei  Dichotomien dargestellt, einschließlich der Spannung zwischen: 1. ‘Ich gegen Wir’ ‐ Individuelle gegen Team‐Erwartungen und –Ergebnisse. 2. Disziplinarergebnisse versus inter‐/transdisziplinäre Ergebnisse. 3. Lernen versus Forschungsziele für die beteiligten Studierenden und Wissenschaftler. Im Vordergrund dieser Spannungen als Dichotomien stellen wir die Erfahrungen der Autoren vor, die in drei internationalen interdisziplinären und transdisziplinären Projekten im Bereich Nachhaltigkeit gearbeitet haben. Aus diesen Projekten ziehen wir Erkenntnisse mit Empfehlungen für Hochschulen, die inter‐ und transdisziplinäre Doktoranden‐ und Postdoktorandenprogramme durchführen möchten. Zu diesen Empfehlungen gehören die Notwendigkeit sowohl formeller als auch informeller Führungsmodelle, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, voneinander zu lernen. Darüber hinaus heben wir die Notwendigkeit hervor, Zeit und Ressourcen zu investieren, um eine gemeinsame Terminologie für Problemstellungen und kollaborative Praktiken zu entwickeln. Dies kommt zu der Notwendigkeit für mehr systematische Änderungen innerhalb der Universitätsverwaltung hinzu, um die Breite und Tiefe der Zusammenarbeit besser zu honorieren und zu würdigen und gleichzeitig offene Lernkulturen sowie praxisorientierte Lernmöglichkeiten und Lehrpläne fakultätsübergreifend zu fördern und den Forschungszeithorizont für inter‐ und transdisziplinäre Forschung zu erweitern.

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