International Journal of Applied Linguistics

Skip to Search

Skip to Navigation

Volume 29 Issue 1 (March 2019), Pages 1-158

“We are not the language police”: Comparing multilingual EMI programmes in Europe and Asia (pages 78-94)

Sowohl Europa wie auch Asien waren im vergangenen Jahrzehnt Zeugen eines drastischen Anstiegs im Gebrauch des Englischen als Unterrichtssprache im universitären Sektor. Dieser Verbreitung der sogenannten English medium instruction (EMI) folgt zwar reges Forschungsinteresse, aber dennoch bleiben durch die rasanten Entwicklungen noch viele zentrale Forschungsfragen offen. Das hier vorgestellte Projekt befasst sich mit einigen dieser Fragen, v.a. bezüglich der Rollenverteilung und Konzeptualisierung des Englischen und der anderen vertretenen Sprachen in multilingualen universitären Kontexten mit EMI. Die Daten (121 beantwortete Studierendenfragebögen, 12 Interviews mit Lehrenden und Studierenden) stammen aus einer vergleichenden, mixed‐methods Studie, die an Universitäten in Großbritannien, Österreich und Thailand durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeichnen ein vielschichtiges Bild dieser multilingualen Universitäten, mit einen nahezu monolingualen Habitus im Bereich des Sprachmanagements, der abgelöst wird von sehr gemischten Sprachideologien und subjektiven Theorien bezüglich Multilingualismus der TeilnehmerInnen, und einem vielfältigen und ausgeprägtem Multilingualismus in den Unterrichtspraktiken. Darüber hinaus zeigen sich unerwartete Ähnlichkeiten zwischen Großbritannien und Thailand in Bezug auf Sprachkompetenz und dem Erlernen akademischer Inhalte.

Add This link

Bookmark and Share>